„Die Masse der Männer lebt in stiller Verzweiflung.“

– Henry David Thoreaus –

Das ist  ziemlich starker Tobak – und doch ist er meiner Erfahrung nach von der Realität nicht all zu weit entfernt. Viele Männer* machen Probleme und emotionale Tiefschläge mit sich selber aus. Gelegentlich wird ein Gespräch unter Freunden geführt. Indes sind Freunde genau das – Freunde. Sie hören zu und geben Ratschläge. Das ist nicht schlecht und es ist auch nicht falsch. Sie hören die Meinung eines Menschen, der es gut mit Ihnen meint. Sie hören eine andere Perspektive. Was Sie nicht hören sind Fragen, die Sie zu Ihrem persönlichen Kern bringen. Fragen, die Sie weiterbringen und Sie über sich und Ihr Leben nachdenken lassen.

Männer* sind heute vielseitigeren Belastungen ausgesetzt. Das „klassische Rollenmodell von Mann* und Frau*“ hat ausgedient. Dies ist in Politik, Gesellschaft und auch ganz privat spürbar. Gleichzeitig sind Männer* oftmals noch der Hauptverdiener und sind somit im Spannungsfeld von Berufs- und Familienleben gefangen. Daneben steht nicht selten der eigene hohe Anspruch an die Vaterrolle – Man(n) will es besser machen, mutiger sein, mehr Zeit für die eigenen Kinder haben. Und dann gibt es noch die Partnerschaft, die über die Jahre Leuchtkraft verlieren kann, weil der Alltag zu viel abverlangt. Männer* bemerken den Wert von Beziehung und Partnerschaft oftmals erst, wenn sich die Krise bereits eingestellt hat oder die Trennung im vollen Gange ist. Der Verlust von Partnerschaft und Familie ist ein stark verletzendes Erlebnis, das das Gefühl von Versagen und Schuld hervorrufen kann. Ein Neuanfang ist oftmals mühsam und schwer. Mit dem Finden einer neuen Partner*in sind oftmals auch Fragen verbunden, wie mit den jeweiligen Kindern zu leben ist. Manche Männer* ziehen es dann vor alleine zu bleiben. Auch dies bringt Fragen mit sich – nach dem Sinn eines solchen Lebens und dem Umgang mit sich selbst.

Männer* verbrauchen erfahrungsgemäß sehr viel Lebenszeit bis sie in eine Beratung kommen. Oftmals werden Sie von Ihren Frauen* oder dem weiblichem Umfeld dazu animiert oder das Leiden in der Krise hat einen Grad erreicht, an dem sie nicht mehr weiter wissen und ein „Weiter- so“ nicht mehr denkbar oder ertragbar ist. Möglicherweise haben sich bisherige Lösungsversuche als wirkungslos erwiesen.

Oftmals werden Beratungsangebote von weiblichen Berater*innen angeboten – auch das kann hilfreich sein. Viele Männer* bevorzugen aber ein Gespräch mit einem Mann*. Als männlicher Berater setze ich mich klar, sachlich mit Ihrem Anliegen auseinander – gleichzeitig hat männliche Emotionalität und Empfindsamkeit seinen Platz – eine Spurensuche zu Ihrer Seele, zu Ihren tiefsten Sehnsüchten – insofern Sie das wünschen. Diese Art der Beratung erfordert Ihren Mut, Ihre Kraft und Ausdauer – das ist viel verlangt – aber es ist eben auch Ihr Leben.

Die Themen jedes Mannes* sind unterschiedlich. Jedoch gibt es eine Reihe von typischen Beratungsthemen, bei denen ich Ihnen meine Unterstützung anbieten möchte:
  • Work-Life Balance
  • Probleme am Arbeitsplatz (Leistung, Konflikte, Burnout, Mobbing….)
  • Zukunftssorgen
  • Ängste, Zweifel, depressive Verstimmungen
  • Probleme in der Partnerschaft
  •  „Partner sein“
  • Zwischenmenschliche Konflikte
  • Umgang mit Wut und Aggression
  • Gewalt und Gewalterfahrungen
  • Schwierigkeiten in der Kindererziehung
  • Vater sein
  • Lösung innerer Konflikte und Ambivalenzen
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen
  • Der „ewige Single“ – Schwierigkeiten in einer Beziehung bleiben zu können oder keinen passenden Partner zu finden
  • Unsicherheit bezüglich der eigenen Sexualität bzw. sexuellen Identität und Orientierung
  • Homosexualität und Coming-Out
  • Umgang mit der eigenen Sexualität – auch innerhalb einer Paarbeziehung
  • Sucht
  • und vieles mehr…

 

„Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.“
– Alfred Delp-

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